Kino

Samstag, 18. August 2007

Fantastic four and the rise of the silver surfer

Tja, irgendwie sind sie mir ja sympatisch, diese 4 Superhelden und natürlich war ich total gespannt auf den Auftritt des Silver Surfers, aber ich bin enttäuscht.
Ich kann nicht genau sagen, ob es daran liegt, dass ich noch immer so beeindruckt von Transformers bin oder einfach nur an der total platten Storry mit noch schlechteren Dialogen. Vielleicht ist die Originalversion besser, aber im deutsch gehen die Dialoge einfach nicht.
Das Cast ist gut und auch die Spezialeffecte sind ganz ok, aber nichts, was mich total vom Hocker haut. Ich finde auch viele der Ideen im Film haben einen sehr guten Ansatz, zum Beispiel die Sponsoren Geschichte auf den Anzügen, aber sie sind halt nur ganz kleine Gags.
Schön ist auch die Nummer, dass sie die Kräfte tauschen, aber das reisst es eben nicht raus, zumal ganz am Ende, gerade zu diesem Thema auch noch ein Fehler im Film ist...

Nein, diese Verfilmung läßt zu wünschen übrig und man sollte doch lieber die Comics lesen, die sind um Meilen besser!

Donnerstag, 9. August 2007

Die Liebe in mir

Nachdem ja letzen Mittwoch die Sneak ziemlich daneben war, gab es heute einen ganz schönen Film.
Die Liebe in mir, in der Hauptrolle Adam Sandler, den man ja eher als Komiker kennt, zur Abwechslung mal in einer ernsten Rolle. - Ich denke erstklassig gespielt und das obwohl ich ihn nicht wirklich mag.
Das tolle an einer Sneak ist ja, dass man Filme zu sehen bekommt, in die man sonst vielleicht nicht gegangen wäre und so war es auch dieses Mal. Der Film gehört in die Kategorie Amerika verarbeitet den 11. September und das wäre eindeutig nicht mein Kinoschema.
Adam Sandler spielt einen Mann, der bei den Anschlägen seine Frau und seine drei Kinder verloren hat, was sein Leben total aus den Fugen geraten ließ. Posttraumatisscher Stress sorgt dafür, dass er sich nicht mehr an diese Zeit erinnert und abstreitet jemals eine Familie gehabt zu haben. Er wird zum Einsiedler und lebt quasie völlig abgeschieden von der Aussenwelt, aber noch immer in New York.
Die Zweite Hauptrolle ist ein verheirateter Mann mit Kindern, der ein ganz geordnetes Leben führt, sich mit seinem Job und seiner Familie allerdings nicht lebendig fühlt. Dieser Mann kennt Adam Sandler noch aus Studienzeiten und trifft ihn nach Jahren auf der Strasse wieder und langsam baut sich zwischen den ungleichen Männern wieder eine Freundschaft auf.
Es ist ein typischer Hollywoodfilm, der phasenweise erstaunlich tiefgründig ist und trotz des ernsten Themas erstaunlich witzige Dialoge hat. Das Casting ist super und auch das New York, was in dem Film gezeigt wird ist sehr reizvoll.
Ich denke es ist eine gute Mischung zwischen Drama, Witz und Ernst mit Happyend.

Donnerstag, 2. August 2007

Transformers

Als Fan von Comicverfilmungen mußte ich natürlich auch Transformers sehen. Als Jugendliche habe ich Comics geliebt und in Massen gelesen und auch noch heute bin ich regelmäßige Besucherin des Comicladens meines Vertrauens. Mit den Comicverfilmungen ist es nun so eine Sache, sie sind unberechenbar. Mit der heutigen Trick- und Animationstechnik, bietet sich die Verfilmung von Comics besonders an, doch nur selten findet man die richtige Mischung aus übertragener, zusammengefasster Handlung und Action. Spiderman mutierte im Kino schon im ersten Teil zu einer fürchterlichen Liebesschnulze und in den nachfolgenden Teilen wurde es nur schlechter. Wärend der erste Teil noch teilweise durch Animation beeindruckte, waren Teil 2 und 3 nur noch platt und langweilig. Sin City hingegen war eine hervorragende Verfilmung, obwohl man dazu sagen muß, dass es auch eine beeindruckede Vorlage gab. Fantastic four war eine recht actionlastige Verfilmung einer mäßigen Vorlage, aber durchaus sehenswert und auch X-man war durchaus sehenswert.

Nun also lauft Transformers an und natürlich zog es mich heute magisch ins Kino um ihn zu sehen. Ich habe als Jugendliche ein paar Folgen der Comic Serie gelesen, fand es aber relativ langweilig. Demnach ging ich mit gemischten Gefühlen. In der Vorschau sahe s nach einer Liebesgeschichte, ähnlich wie in Spiderman mit platten Dialogen aus, was meine Lust nicht wirklich steigerte, aber die spezialeffects lockten mich doch. Der Kinosaal war fast leer, offensichtlich trauten sich noch einige mehr nicht, Geld für den Film auszugeben.

Dann ging es los und schon nach kürzester Zeit war ich fasziniert. Wie ein kleines Kind saß ich mit großen Augen staunend vor der Leinwand, die Animation hat mich echt beeindruckt. Die Geschichte ist simpel, aber recht gut und überrascht doch oft mit Witz in den Dialogen und das Casting ist sehr stimmig zu den Figuren. Natürlich gibt es eine jugendliche Liebesgeschichte, die allerdings nicht zu sehr in den Vordergrund tritt. Ich denke der Film hat genau die Richtige Mischung aus ganz guter Story (es ist eben eine Comicverfilmung), Witz, Spannung, Liebesgeschichte, Überraschung und Action mit faszinierender Animaton.

Gut, man merkt wie immer, dass es eine Amiproduktion ist, aber wenigstens gibt es keine solchen Schnitzer wie eine Spidermann vor einer Amerikaflagge für ca. 5 Sekunden über die gesammte Leinwand.

Transformers ist ein Kinofilm, egal, wie toll und risig eure Fernseher sind und wie toll die Sourandanlage, das hier ist ein Kinofilm!

(all)täglich
Bar
Kino
Männer
unvernünftig
wer hier hier beschrieben wird
wer hier schreibt
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren